Der Billig-FunJet ein Zeta, der dann auch recht bald die FunJet-Krankheit hatte. Irgendwie kriegen die immer eine Erkältung und kriegen eine runzelige Nase. Müsste ich eigentlich mal wieder fliegen, vor allem weil ich extra eine Haube geschnitzt habe, nachdem die Originale einen Abflug gemacht hat und nciht wieder auffindbar war.
Ein hübscher Oldtimer, den mein Nachbar noch im Keller stehen hatte und mir leer geschenkt hat. Ich bin ganz stolz auf die Instandsetzung und vor allem auf den „Dummy“ Verbrenner – das blaue dahinter ist der eigentliche Brushless-Antrieb und der alte Verbrenner nur Kulisse.
Da kommen einfach schöne Erinnerungen hoch und selbst wenn sie schon die ein oder andere härtere Landung hinter sich hat, sieht sie immer noch gut aus und bereitet mir eine Menge Freude meine TwinOtter der Maldivian Air Taxi mit der Registrierung 8Q-MKK, auch wenn sie mich schon mal in’s Bein gebissen hat.
Ein Pylonen-Racer. Dem aufmerksamen Beobachter wird auffallen, das es sich um 2 Modelle handelt. Auch so eine meiner Macken. Ich trenne mich ungern von schönen Dingen und so fliegt bei mir seit März 2021 wieder ein TurnLeft 😉
Den Ersten, Schwarzen hatte ich schon leicht ramponiert erworben. Als das Balsa-Höhenruder aufgegeben hat, habe ich es optimistisch in Sperrholz nachgebaut, was zur Folge hatte, dass ich in der Nase jeden freien Platz mit Blei ausfüllen musste. Ging trotzdem immer mal wieder richtig gut. Ich glaube ich habe 2 Regler verbrannt bis dann Rumpf und Fläche zerstört wurden. Das Höhenruder hängt heute noch als Erinnerung im Hangar.
Ups .. und dann ist die rote Nase plötzlich weiss ! Nach einem doch deutlichen Nasestüber, nachdem mir wieder mal ein Regler abgeraucht ist, hat Jens die Nase richtig hübsch weiss „gemacht“ – hat auch nur ein Jahr gedauert. Aber sieht doch viel eleganter aus so, auch wenn die Ersatz-Haube – die hab ich gebastelt – dann doch eher provisorisch ist 😉
Mein „erster“ Hubschrauber, nach dem Koax. Der sich erst nach einer Selbsttestprozedur in Betrieb nehmen lässt. Mit halbvollen Akkus startet so ein Innovator erst gar nicht. Aber ähnlich wie heutige Drohnen hatte er schon proprietär „verpackte“ Akkus und hat auf einem Chip die Anzahl der Ladezyklen mitgezählt.
Etwas ungefährlicher wie der TT Expert weil er Styro-Blätter nutzt. Wenn die irgendwo gegenschlagen sind die Blätter hin. Fliegt aber überraschend realistisch, nur Akrobatik darf man von ihm nicht erwarten.
Ziemlich spät beim FMCM-Flohmarkt durch die Halle geschlendert, da lag dieser vogelähnliche Nurflügel unter einem Tisch und die Antwort auf die Frage was er denn kosten solle hat mich doch etwas überrascht. Wer kann bei 10€ schon nein sagen.
SpeedVogel hab ich ihn wegen der Aufkleber genannt, Werbeaufkleber für Graupner Speed Motoren die sich jeder Vogel gerne ins Federkleid kleben würde 😉
Den Speed-Motor habe ich nach ersten Versuchen dann doch ausgebaut und durch einen deutlich leistungsfähigeren Brushless ersetzt. Mit dem Speed war es wohl wirklich ein Kunst den Vogel zum fliegen zu kriegen, vielleicht dann doch eher Heimkehrhilfe am Hang.
das Multitalent von Multiplex. Als Wasserflieger, oder mit Fahrwerk, aber auch mit Landekufe. Kann alles, sieht schick aus und fliegt so problemlos wie ein EasyStar. Für mich war er vielleicht gerade deshalb schnell langweilig. Vielleicht müsste ich es mal einen anderen Motor probieren.
Die gab’s mal, ich glaube für 39,90€, bei Yuki. Aber selbst das ist definitiv zu teuer. Obwohl, wenn man im Nachhinein betrachtet, wieviel Zeit ich damit verbracht habe festzustellen, dass dieses Ding einfach nicht fliegen will, war es vielleicht doch ein sinnvolle Investition, man hätte in der Zeit sicher noch deutlich mehr Geld ausgeben können. Heute fliegt immerhin das Heck noch durch die Kellerwand.
Den Entwurf hab ich in einem der unzähligen Modellbau-Zeitschriften, die ich mir im Laufe der Zeit angeschafft habe, gefunden. Die zur Stabilisierung aufgeklebten Trinkbecher führten zu meiner Namensgebung. An den Kampfspuren die er davon getragen hat, ist deutlich zu erkennen, dass er mir einiges an Spaß gemacht hat und mein Reaktionsvermögen weiter entwickelt hat. Er fliegt nämlich auch so wie er heisst, immer ein bisschen Schwabbelig aber Looping auf der Stelle, Rollen ohne Ende und wenn’s sein muss endlos senkrecht.
Da hab ich doch tatsächlich nur noch die Reklamationsbilder gefunden, die ich damals nach dem Höhenruderbruch gemacht hatte. Eigentlich müsste es noch ein paar andere geben, deutlich schönere geben. Die Reklamation verlief auftrund des bekannten Problems problemlos und am plötzlichen Ende der Ersatzmaschine war allein der Pilot schuld.
Der F5J-ler mit dem auffällig hochgesetzten Höhenruder und der coolen roten Cockpithaube war für 200€ bei Ebay-Kleinanzeigen. Auf meine Nachfrage sagte mir der Verkäufer, das Modell wäre noch da aber den Antriebstrang – einen Kontronik-Getriebemotor mit Regler und Luftschraube – habe er gestern ausgebaut und einem Vereinskollegen verkauft. Das Modell könne ich aber für 100€ haben. Hmmmm … also habe ich den Flieger abgeholt und mich mal im Internet schlau gemacht, was denn so in die Nase passen könnte und nicht unbedingt in der Preisklasse des Kira Brushless liegt. Ich bin dann aber letztendlich doch beim Kira gelandet der vorher auch drin war, nur haben mich Motor, Spinner und Luftschraube 275€ gekostet und den Regler musste ich auch noch „beisteuern“ .. das war dann gefühlt leider kein Schnäppchen mehr.
Aber fliegen tut er jetzt ganz ordentlich und da ist bestimmt noch einiges an Potential drin.
Hat sich erst mal erledigt und das Bild ist kein Fake und nicht gestellt. Genau so war der Flieger, nachdem er sich bei etwas böigem Wind in der Luft zerlegt hatte aufzufinden. Andere Teile der Tragfläche haben sich auf nimmer wiedersehen verabschiedet – entweder in ganz kleine Schnipsel oder unauffindbar !